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LAG setzt Schweißroboter bei der Schüttgut-LKW-Linie ein

Aufgrund des Mangels an professionellen Schweißern hat der Nutz-fahrzeughersteller LAG mit Sitz in Bree, Belgien, vor zwei Jahren den Schritt zum automatischen Schweißen von Aluminiumtanks unternom-men. Gemeinsam mit Valk Welding hat die LAG den Schweißprozess an einigen entscheidenden Stellen optimiert, so dass die Schweißstati-on nach einer mehrmonatigen Anlaufphase ein zuverlässiges Glied in der Bulk-LKW-Linie darstellt. “Jetzt, da der Roboter die Montage-Sch-weißaufgaben übernimmt, können wir unsere professionellen Sch-weißer für komplexere Arbeiten einsetzen. Dadurch können wir mit der gleichen Anzahl von Mitarbeitern mehr Schweißnähte herstellen”, sagen Manufacturing Engineering Supervisor Gareth Bonnell, Prozes-singenieur Jos Clijsters und Manufacturing Manager Leon Bokken.

LAG

Die LAG baut auf dieser Produktionslinie etwa 300 Behälter pro Jahr in einer Vielzahl von Varianten. Zuvor wurden diese an verschiedenen Stationen manuell geschweißt. Der Schritt zu einer Linienproduktion bedeutete für die LAG eine Änderung des Designs und des Vorprozesses. Das Liniendesign wurde insoweit verändert, dass die Tanks auf einer Schiene in einer festen Taktzeit von Station zu Station für eine bestim-mte Bearbeitung transportiert werden. Das Ziel der LAG war, dass jeder Verarbeitungsschritt für jeden Produkttyp gleichwertig sein sollte.

Was bedeutete das für das Schweißen?

Weitere Schweißvorrichtungen wurden benötigt, um mit einem Schweißroboter die Vorder- und Rückseite sowie das Zylinderrohr, die Verstärkungsrippen und die Mannlöcher zu schweißen. Gareth Bonnell: “Außerdem berücksichtigt ein Schweißroboter keinen großen Spalt in der Schweißnaht, so dass man mehr auf die Toleranzen achten muss. Das bedeutete, dass wir die Vorbereitung und vorgelagerten Prozesse anpassen mussten, um sicherzustellen, dass die Spaltmaße innerhalb der Toleranzen liegen. Das adaptive Schweißen wurde seitdem von Valk Welding in Form des “Arc Eye Adaptive Welding” entwickelt und vermarktet.

Hohe Zuverlässigkeit

LAG bat mehrere Roboterintegratoren um ein Angebot für die Lieferung einer großen Anlage, in der die Aluminiumtanks mit hoher Zuverlässig-keit robotergestützt geschweißt werden können. “Schließlich würde ein Stillstand der Schweißproduktion bedeuten, dass die gesamte Linie zum Stillstand kommt”, betont Gareth Bonnell. “Valk Welding konnte mit sei-nem Wissen und seiner Erfahrung auf dem Gebiet der Schweißroboter-technologie sowohl hardware- als auch softwareseitig ein vollständiges Bild liefern. Darüber hinaus ermöglicht ihre Methode der Offline-Pro-grammierung, dass die Linienproduktion für die Programmierung nicht unterbrochen werden muss.

Aluminium-Schweißverfahren

“Aluminium ist immer ein etwas schwieriger zu schweißendes Material, und aufgrund des großen Abstands zwischen dem Fass und dem Roboterbrenner erfordert die Zuführung des Schweißdrahts die notwendige Aufmerksamkeit. Um eine präzise Drahtzufuhr zu ermöglichen, hat Valk Welding eine eigene Lösung entwickelt, bei der der Drahtmotor in den Roboterbrenner integriert ist. Mit diesem VWPR QE Servo Pull Roboterbrenner kann der Schweißdraht nach dem Push-Pull-Prinzip kurz auf der Schweißnaht zugeführt werden. Zusammen mit dem Spiral Weaving MIG-Verfahren von Panasonic wurde dies bei Valk Welding ausgiebig getestet. Die Tatsache, dass Valk Welding alles im Haus hat, auch bei der Lieferung von Schweißdraht, ist ein großer Vorteil für LAG”, sagt Gareth Bonnell.

Exakte Verfolgung von Schweißnähten mit Arc-Eye-Lasersensor

Damit der Schweißbrenner der Schweißnaht über lange Strecken exakt folgen kann, setzt Valk Welding den Lasersensor Arc-Eye CSS ein, der neben dem Roboterbrenner montiert ist, die Schweißnaht in Echtzeit abtastet und die Fahrbahn des Schweißroboters bei Bedarf korrigiert. “Anfangs waren wir skep-tisch, weil die Reflexionen auf dem Aluminium das Scan-Bild stören könnten, aber es stellte sich heraus, dass das Arc-Eye dafür nicht empfindlich ist. Die Schweißnahtverfolgung funktioniert also perfekt”.

Maximale Effektivität

“Innerhalb dieser Linie können wir nun flexibel eine große Anzahl von Varian-ten produzieren. Da noch nicht alle Varianten programmiert sind, passen wir die Programme jetzt ständig an. Trotzdem hat sich die Effektivität stark erhöht, weil der Schweißroboter den Großteil der monotonen Schweißarbeiten von den Handschweißern übernommen hat. Mit der Bulk-Linie haben wir jetzt die maximale Effektivität erreicht. Wir werden uns jetzt überlegen, wie wir das auch für die anderen Linien machen können”, blickt Leon Bokken voraus.
www.lag.be

Valk Welding baute eine Schweißroboteranlage, bei der sich der Schweißroboter auf einer
YZX-Portalkonstruktion zusammen mit der Robotersteuerung, der Schweißrauchabsaugung und dem Schweißdrahtbehälter befindet. Das System bewegt sich in der Höhe und über eine 17 Meter lange Bahn, um alle Positionen optimal erreichen zu können.

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