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Der belgische Hersteller von Rollstühlen, Vermeiren, war während der Einführung der Panasonic Schweißroboter auf der Technishow 1988, einer der ersten Betriebe, die einen Panasonic AW7000 Schweißroboter kauften.

Seitdem hat die Firma Vermeiren 6 Panasonic Schweißroboter für die damalige Produktion in Belgien von Valk Welding abgenommen, wovon später mit der Produktionsauslagerung ein Teil mit nach Polen umzog und später noch etwa 20 Stück geliefert wurden. „Der attraktive Preis und der Support, den Valk Welding liefern konnte, waren für uns damals ein guter Grund, um uns für Panasonic zu entscheiden“, erzählt der Chef von R&D Patrick Jespers, der zum damaligen Zeitpunkt die Inbetriebnahme des ersten Schweißroboters miterlebte.

Durch die zunehmende Konkurrenz aus Niedriglohnländern wurde Vermeiren dazu gezwungen, die Produktionskosten kritisch unter die Lupe zu nehmen. Die Robotisierung der Schweißproduktion führte bereits zu einer wesentliche Ersparnis. Sechs Jahre später beschloss der Rollstuhlhersteller die gesamte Produktion wegen der viel niedrigeren Lohnkosten nach Polen auszulagern. „Polsterungsarbeiten, Räderherstellung und Montage bleiben arbeitsintensive Arbeiten, die wenig Spielraum für Automatisierung bieten”, erklärt Patrick Jespers.

Preis entscheidend

„Es war für uns tatsächlich der erste Schweißroboter, den wir kauften. Das Arbeiten mit Robotern war für uns damals noch vollkommen neu. Die Entscheidung für Panasonic anstelle eines deutschen Fabrikates wurde vor allem auf Basis des Preises getroffen. Unsere Mitarbeiter konnten außerdem eine Ausbildung bei Valk Welding Belgien absolvieren, ganz in unserer Nähe“, erklärt Patrick Jespers. Die Roboter verfügten in dieser Zeit über zwei pneumatisch bedienbare Klapptische und von H-Rahmen war damals noch keine Rede. Das Positionieren von Robotern und Tischen musste darum so präzis wie möglich geschehen, um dafür zu sorgen, dass die bestehenden Programme soweit wie möglich beibehalten werden konnten.

Gründung Reha-Pol-A

Beim Starten der polnischen Niederlassung in 1994 mussten einige Schweißrobotern von der Fabrik in Belgien aus umziehen. Die Installation in Polen erfolgte durch Mitarbeiter von Valk Welding. Wim Rombeek, der zu dieser Zeit als Berater bei Valk Welding arbeitete: „Valk Welding half beim Abbau der Robotersysteme in Belgien und bei der erneuten Inbetriebnahme in Polen, damit alles so schnell wie möglich verlaufen konnte. Mitarbeitern in festen Zeitabständen 1.000 km nach Polen, um die notwendige Weiterbearbeitung durchzuführen. Nach und nach wurde dies sowohl von Mitarbeitern vor Ort als auch von Mitarbeitern von Vermeiren sowie von Valk Welding aus Tschechien übernommen.“

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Polen größte Produktionsniederlassung

Inzwischen ist Polen die größte europäische Produktionsniederlassung von Vermeiren. Patrick Jespers: „In Belgien führen wir nur noch den Umbau und Anpassungen an Rollstühlen und Hilfsmitteln aus. Der Einsatz von Schweißrobotern bei Reha-Pol-A geschieht in erster Linie nicht aus Gründen der Arbeitskostenersparnis, was in West-Europa ein wichtiges Thema ist, sondern einzig und allein unter dem Gesichtspunkt der Effizienz. Die mehr als 20 Schweißroboterzellen liefern einen hohen konstanten Output in einem 3-Schicht-Betrieb und dagegen kommt man mit manuellem Schweißen nicht an. Außerdem spielt die konstante, hohe Schweißqualität eine wichtige Rolle bei dieser Art von Produkten.“

Fortlaufende Erneuerung 

Ab dem Start im Jahr 1994 hat Valk Welding 23 Schweißroboter an Reha-Pil-A geliefert, wobei technisch veraltete Schweißroboter durch neue ersetzt wurden. „Ältere Typen produzierten einfach solange weiter, bis nach einer gewissen Zeit zu viele technische Probleme auftauchten, um sie noch länger in Betrieb zu halten. Die Tatsache, dass ein Roboter nach Ablauf einiger Jahre buchhalterisch abgeschrieben wird, ist kein Grund dafür, diesen dann auch tatsächlich durch einen neuen zu ersetzen”, beschließt Patrick Jespers. Der älteste noch arbeitende Panasonic Schweißroboter bei Reha-Pol-A stammt aus dem Jahr 1996.

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