Rustek productkopie

Durch Investition in drei Roboterschweißanlagen von Valk Welding und die Offline-Programmierungssoftware DTPS in den letzten vier Jahren hat Rustek ein dänischer Pelletkesselhersteller, erfolgreich für gleichbleibend hohe Qualität auch bei steigender Nach

Der Generalzulieferer Rustek A/S, welcher seit 2010 Mitglied der dänischen Pelletkesselhersteller-Produktionsgruppe NBE ist, hat sich auf die Produktion von Innenteilen für Holzpelletkessel spezialisiert. Rustek liefert weitere 20 Prozent seiner Produktion an Dritte. In den letzten Jahren hat das Unternehmen grundlegend in die Automatisierung wichtiger Teile der Produktion investiert.

Komplexe Schweißarbeiten
Die Nutzung von Pelletkesseln im Heizbereich hat in den letzten Jahren in ganz Europa stark zugenommen. „Die stark gewachsene Nachfrage hat zu Schwierigkeiten in der Produktion geführt, teilweise in Folge der recht komplexen Schweißarbeiten für die Stahlinnenteile der Kessel. Viele der Bauteile bestehen aus mehreren Plattenabschnitten, welche komplexe Schweißarbeiten erfordern“, erklärt Geschäftsführer René Ramsdahl.
„Jedes Produkt benötigt etwa 15 bis 20 Meter an Schweißnähten, die druckbeständig sein müssen und in manchen Fällen bis zu vier Verbindungen erfordern. Das macht professionelles Wissen und die richtige Vorgehensweise bei der Verarbeitung notwendig.“

Erfahrung mit „Mini Cell“
„2012 begannen wir mit dem roboterisierten Schweißen kleiner Edelstahlprodukte auf einem ‚Mini Cell‛ von Valk Welding. Als das Volumen auf über 2.000 Stück im Jahr anstieg, gingen wir ein Jahr später einen Schritt weiter und setzten eine zweite größere Roboterschweißanlage ein. Damit gewannen wir zusätzliche Kapazitäten, die zum Schweißen der Rahmen für die Innenteile der Pelletkessel notwendig waren. Dadurch hat die Schweißqualität deutlich zugenommen. Die Schweißroboter produzieren äußerst präzise Schweißnähte in gleichbleibender Qualität bei jedem Stück“, so René Ramsdahl.

Dritter Schweißroboter
Das Produktionsvolumen hat in den letzten vier Jahren deutlich zugenommen. „Die Zunahme hat eine Erweiterung der Kapazitäten in der Schweißabteilung erforderlich gemacht. Der dritte Schweißroboter läuft auf einer Schiene zwischen den beiden Arbeitsplätzen hin und her. Durch diese Lösung können wir flexibler arbeiten und ebenso bei der Implementierung größerer Produkte helfen“, so der Geschäftsführer. Die dritte Schweißanlage
von Valk Welding ist mit dem neuesten Panasonic TA-1900WG3-Schweißroboter ausgerüstet, der speziell für das Lichtbogenschweißen entwickelt wurde.

In der Software liegt der Schlüssel
Die Investitionen in Software und ihre Optimierung machen einen wichtigen Teil des Jahresbudgets aus. „Obwohl es manchmal wie ein großes Schwarzes Loch vorkommt, bedeuten die Investitionen in Software letztlich doch
eine deutliche Zeitersparnis. Jedes Update bringt die Produktionsoptimierung einen Schritt voran“, erklärt René Ramsdahl. Dies gilt ebenso für die Schweißabteilung, in der wir die Schweißroboter zunehmend intelligent offline mit dem DTPSPaket von Valk Welding programmieren. Dies zielt nicht nur auf Zeitersparnis durch kürzere Zykluszeiten ab, sondern führt auch zu längeren Arbeitszeiten der Schweißroboter. (DTPS-Updates kosten
weniger als 1.000,- EUR im Jahr).

Alles in allem, so glaubt René Ramsdahl, könnte das Unternehmen ohne die Bemühungen um die Automatisierung nicht in Dänemark bestehen. Die Produktionsprozesse werden jetzt vom Biegen zum Schweißen und in allen Schritten dazwischen automatisiert. „Dies ermöglicht es uns, qualitativ hochwertige Produkte zu liefern, die zudem günstiger und vor allem besser als die unser Konkurrenz sind“, fügt er hinzu. www.rustek.dk

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